Whitepaper

Erlebnis pro Quadratmeter: Store Design als Erfolgsfaktor im stationären Handel

Mär 2026
Der stationäre Handel steht unter starkem Veränderungsdruck.

Digitale Wettbewerber, transparente Preise und vergleichbare Sortimente machen klassische Differenzierungsmerkmale zunehmend austauschbar. In diesem Umfeld gewinnt ein Faktor entscheidend an Bedeutung: das Einkaufserlebnis im physischen Raum. 

Der Store ist heute nicht mehr nur Verkaufsfläche, sondern ein zentraler Ort der Markenbegegnung. Dr. Johannes Berentzen, Geschäftsführer BBE Handelsberatung: „Wer es schafft, eine Umgebung zu schaffen, die Menschen anzieht, inspiriert und zum Verweilen einlädt, kann sich gegenüber dem Online-Handel klar differenzieren.“

Store Design ist deshalb längst mehr als eine gestalterische Aufgabe. Richtig eingesetzt, wird es zu einem strategischen Instrument, das Kundenfrequenz, Aufenthaltsdauer und Kaufbereitschaft messbar beeinflussen kann.

„Der physische Store übernimmt dabei eine neue Rolle innerhalb der Customer Journey. Neben der klassischen Verkaufsfunktion wird er zur Markenbühne, zum Inspirationsraum und zunehmend auch zum Service- und Omnichannel-Hub. Hier treffen Beratung, Produktinszenierung und digitale Services aufeinander“, so Berentzen weiter.

Entscheidend für den Erfolg ist das Zusammenspiel verschiedener Erlebnisdimensionen. Atmosphäre und Markeninszenierung schaffen emotionale Bindung und prägen die Wahrnehmung des Unternehmens. Gleichzeitig sorgt eine klare Struktur im Raum für Orientierung und erleichtert den Einkaufsprozess.

Ergänzt wird dies durch inspirierende Präsentationen, Themenwelten oder interaktive Elemente, die neue Nutzungsideen vermitteln und zusätzliche Kaufimpulse setzen. So entsteht ein Einkaufserlebnis, das über die reine Produktpräsentation hinausgeht.

Die Wirkung von Store Design lässt sich dabei zunehmend auch in Kennzahlen nachvollziehen. Gestaltung beeinflusst unter anderem die Verweildauer im Store, die Conversion Rate oder die Weiterempfehlungsbereitschaft der Kunden. Berentzen: „Ein strukturiertes Kausalmodell hilft dabei, diese Zusammenhänge sichtbar zu machen und Investitionen gezielt zu steuern. Damit wird Store Design zu einem messbaren Erfolgsfaktor und nicht nur zu einer Frage der Ästhetik.“

Damit ein Store-Konzept seine Wirkung entfalten kann, braucht es jedoch eine klare strategische Grundlage. Ausgangspunkt ist eine Analyse der bestehenden Fläche und der Rolle, die der Store innerhalb der Marken- und Omnichannel-Strategie spielen soll. Darauf aufbauend entsteht ein Gestaltungskonzept, das Markenidentität, Funktionalität und Kundenerlebnis miteinander verbindet. Entscheidend ist dabei, die richtigen Schwerpunkte zu setzen, denn nicht jede Fläche muss alle Funktionen gleichzeitig erfüllen.

In einem aktuellen Whitepaper der BBE Handelsberatung wird gezeigt, welche Stellschrauben Händler tatsächlich haben, wie sich Gestaltungsentscheidungen auf Kennzahlen auswirken und wie sich Investitionen in Store Design systematisch rechnen lassen.
 

Kostenloser Download des Whitepapers

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Dr. Johannes Berentzen

Geschäftsführender Gesellschafter
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